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Wasserburg am Inn – die Heimat der Krimi-Minnie

Brucktor innen Wasserburg

Warum ein weiterer bayrischer Regionalkrimi?

Nach vier Kurzgeschichten für zwei Anthologien mit den „Rosenheimer Autoren“ (im Rosenheimer Verlagshaus 2018 und 2021 veröffentlicht) waren sie plötzlich da: Die Lust, einen Lokalkrimi zu schreiben, und mit dieser die „Krimi-Minnie“, ihre Freunde – und das Verbrechen in Wasserburg am Inn ...
Ich habe bisher Fantasy und Romantikthriller geschrieben, doch meine Minnie hat mich einfach in ihren Bann gezogen. Außerdem ist diese Stadt wie für einen Krimi gemacht. 

Bei einem kurzen Stopp zum Zwillingssäuglingsfüttern habe ich, damals noch Münchnerin, gesagt: »Hier würde ich so gerne leben!« Drei Jahre später war es so weit. Seit 2000 wohne ich im »nahen Einzugsgebiet« und sause mal schnell mit der Vespa in die nördlichste Stadt Italiens inmitten der Innschleife, wandere durch die wunderbare Altstadt und genieße das Flair zwischen Mittelalter und Moderne.

Hier möchte ich euch diese ganz besondere Stadt präsentieren. 
Doch es soll keine historische Übersicht werden, dafür sind professionelle Stadtführer besser geeignet als ich. Es gibt wunderbare und informative Führungen der herkömmlichen oder auch der besonderen Art, die ich euch aus tiefstem Herzen empfehle. (Auf der Seite der Stadt Wasserburg am Inn).  
Obwohl ich seit 2000 hier lebe, entdecke ich immer neue Innenhöfe und Gassen, Treppchen und Abkürzungen. Auf einer besonderen Führung »Verwunschene Plätze & Vergessene Orte« durften wir Teilnehmer sogar in das Gewölbe unter dem Brucktor.  

Von der BurgWasserburgUltrakurz zur Stadtgeschichte: Seit einer Ausgrabung in 2013 vermutet man – statt wie bisher angenommen im 11. Jahrhundert – bereits eine Besiedelung im 9. oder 10. Jahrhundert. Bei Ausgrabungen zu einem Neubau wurde ein entsprechend altes und gut erhaltenes Skelett entdeckt.
Wasserburg war eine vom Handwerk geprägte Stadt und ein wichtiger Knotenpunkt des Salzhandels zwischen Reichenhall und München und entsprechend reich. Es gibt natürlich leider auch die traurigen Aspekte, wie die Menschen zu manchen Zeiten miteinander umgingen, bedrückend ist hier leider auch die Nazizeit.

Das moderne Wasserburg beeindruckt mich immer wieder durch seine freundlichen Bewohner. Das war schon beim allerersten Mal so, als ich aus einem Parkplatz am Marienplatz fahren wollte und das ohne Hupkonzert (in München üblich) gelang. Und zwar, ohne dass der höfliche Mensch hinter mir diesen Parkplatz benötigt hatte!
Eine Schulstadt voller junger Menschen, die ihre besondere Umgebung zu schätzen wissen, alt eingesessene Familien und dann viele wie ich. »Zuazong« und schnell heimisch geworden.

Gebäude und in den Museen zu besichtigende Kunstgegenstände reichen von Mittelalter über Renaissance, Barock und Rokoko bis zur Neogotik. Es gibt mittelalterliche Mauern und Tore zu besichtigen, barocke Fassaden wie das Kernhaus. Von der Burg kann man an bunten Häusern entlang die Schmidzeile hinunter spazieren. Unter Arkaden befinden sich Traditionsgeschäfte und neue Läden, auf schönen Plätze wie der Hofstatt und dem Marienplatz kann man sich immer in einem gemütliche Café oder Restaurant (von bayerischer Küche über Inder, Grieche und Chinese bis zu zahlreichen Pizzerien und vielen mehr) niederlassen. Döner und Bosna (seit 50 Jahren an der Kirchenmauer am Marienplatz) gibt es ebenfalls und auch einen irisch-englischen Pub.
Am Inn WasserburgDer Inn, besonders zu früheren Zeiten segensreich und noch heute wunderschön, umfließt die Stadt in der berühmten Innschleife, was sie zu Hochwasserzeiten besonders gefährdet.

Wasserburg bietet über das Jahr verteilt viele Highlights:
Neben Konzerten im Rathaussaal und Marktsonntagen an bestimmten Terminen gibt es den Taubenmarkt, »Wasserburg läuft«, das Frühlings- und das Nationenfest, das Weinfest, den Nachtflohmarkt, das Inndammfest, »Wasserburg leuchtet« und an den Adventswochenenden den Christkindlmarkt. Und natürlich jede Menge an Events im nahen Umkreis. 

Die Geschäfte, Cafés und Eisdielen sind ein wichtiger Teil der Stadt – nicht nur für den Gustl: die Wasserburger Markthallen und der Stechl-Keller, die Bohnenrösterei Rechenauer und die Deliano-Backstube, der Bergmeister und die Schranne. Und viele mehr, die sicher in den nächsten Minnie-Geschichten ihren Platz finden werden. Hofstatt Wasserburg

Ich bin gespannt, wie euch Minnies Geschichten gefallen, denn natürlich wird es nicht bei dieser einen bleiben.
Eure Monika

Mehr dazu mit Leseprobe hier.

Letzte Änderung am Mittwoch, 25 November 2020 17:33