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Blog von Monika Nebl

Blog von Monika Nebl

Was bedeutet "bloggen" für mich?
Nun, ich bin nicht der Meinung, dass es die Welt interessiert, wann ich eine S-Bahn benutze, welchen Tee ich mir aufbrühe und über wen ich mich heute aufregen musste. Auch mit unablässiger Eigenwerbung die Menschheit vollzuspamen, kann nicht richtig sein - dafür haben wir alle viel zu wenig Freizeit.
Nein, ich möchte euch an meinen Gedanken teilhaben lassen: einerseits zu den beruflichen Themen wie Self-Publishing und der Arbeit als Autorin, aber auch über anderes, was in meinem Kopf herumgeistert, manchmal wirr und nicht belegbar. Gelegentlich äußere ich meine Meinung zu Aufreger-Themen, aber auch zu dem, was mir durch den Kopf schießt, wenn ich mit offenen Augen durch unsere Welt spaziere.
Gedankenanstöße und Informationen sollt ihr hier finden - Lesevergnügen, aber nicht ausschließlich!

Und natürlich erfahrt ihr hier auch Neues zum "Making of Minnie".

Samstag, 13 November 2021 17:45

Künstlern über die Schulter geschaut

Ein Airbrush-Workshop bei Georg Huber Wer mich kennt, weiß, dass ich künstlerisch nur eingeschränkt begabt bin: Malen gehört zu den Tätigkeiten, bei denen ich versage. Es frustriert mich unglaublich, wenn ich schon bei dem Spiel Acitivity an meine Grenzen stoße. Ich habe das Bild vor Augen, in jeder Einzelheit und bin völlig überzeugt, dass ich es genau so zu Papier bringe und allen Ratenden beim ersten Bleistiftstrich klar ist, was ich darstelle. Leider werden nicht mal die einfachsten Tiere erraten, und ich schaffe meine Herausforderung nur, wenn ich die Begriffe aufteile – in einfachste Strukturen. Erklären liegt mir einfach mehr – also eben Text.  Mein Mann und mein Sohn dagegen sind dagegen meiner Ansicht nach begabt. Sie haben den Blick für die Umsetzung und realisieren es dann auch entsprechend. Deswegen habe ich ihnen zum vergangenen Weihnachtsfest einen Airbrush-Workshop bei Georg Huber geschenkt. Realisiert wurde dieser dank Corona erst jetzt, kurz…
Dienstag, 02 November 2021 18:04

Die Krimi-Minnie ermittelt wieder

Wo führt die Minnie ihre Leser wieder hin? Ab 27. November könnt ihr es herausfinden. Wasserburg am Inn ist für mich ein ambivalenter Ort: Mal mystisch und düster, dann wieder sonnenverwöhnt und lebhaft.Je nach Jahreszeit, Örtlichkeit und den Menschen, die sich dort aufhalten. Jetzt im Herbst noch weit mehr als im restlichen Jahr. Entweder strahlen die meist bunten Häuser mit dem wunderschön gefärbten Laub um die Wette  oder alles versinkt im Nebel. Minnie-Fans kennen bereits viele Plätze, an denen man die flippige Hobbydetektivin treffen könnte: in den Cafés, Kneipen und Restaurants der mittelalterlichen Stadt beispielsweise. Oder an den Badeseen bei Rott, auf dem Inndamm bei einem Spaziergang oder während einer Führung in den Bierkellern. Und auch der alte Eisenbahntunnel auf dem linken Bild kam in Band 1 vor. Durch ihn gelangt man von der Altstadt auf den Inndamm, dem man bis nach Attel, Rosenheim oder weiter den Strom entlang folgen…
Montag, 30 August 2021 15:35

Die Reise ins Moinmoin-Land

Zwei Bayern im Norden Mein langgehegter Traum war es, mal die Nord- und Ostsee zu sehen. Er scheiterte bisher daran, dass mein Mann lieber in den Süden fährt. In diesem Jahr konnte ich im Juli freinehmen und meinen Mann »rumkriegen«. Wir planten alles durch: Corona ließ uns die Campingplätze vorbuchen, sonst sind wir da mit unserem VW-Bus eher gerne flexibel. Samstagvormittag starten wir zunächst nach Amberg, denn eine Mittagspause muss sein, schließlich wollen über 50-jährige Knochen, Muskeln und Sehnen mal bewegt werden. Wir parken etwas außerhalb und spazieren – beide mit neuen Schuhen, sehr schlau – etwa vier Kilometer durch die Vilsauen in die Innenstadt. Auf der Vils gibt es übrigens Bootstouren, die Geschichtliches rund um die Stadt näherbringen.»Die Brille« ist ein Hingucker in Amberg, ebenso die vielen Brücken, Gassen Häuser und Tore. Da gleich auf dem ersten Platz ein Pub mit einem Whisky-Angebot liegt, kann ich gar nicht so…
Sonntag, 15 August 2021 11:36

Alpakas für die Minnie

Der Alpaka-Blog oder "Die Minnie 3 ist auf dem Weg zur Veröffentlichung" Sie ermittelt, weil sie neugierig und sozial engagiert ist. Das wissen alle Krimi-Minnie-Fans. Ebenso ist bekannt, dass sie sich in jedem ihrer Abenteuer beim Töpfern mit einem Tier beschäftigt, sowie dass im Ladengeschäft im Erdgeschoss ihres Hauses jemand einzieht, der ihr das Leben nicht immer gerade leicht macht. Ich verrate euch nun Einzelheiten zu Teil 3, der in den nächsten Tagen an die Testleser geht und mit ein bisschen Glück Anfang Dezember veröffentlicht wird. Den Laden hat Traudl Mayrhofer – nicht so wirklich typisch für sie – an ein Paar vermietet, das Gothic-Mode verkauft. Könnt ihr euch die Minnie im Sommerblumenkleid vorstellen, wie sie zwischen hauptsächlich schwarzen Gewändern und melancholisch-düsterer Musik in ihre Werkstatt flipflopt? Dafür hat Minnie nun gerade ein wirklich nett aussehendes Tier als Hauptsujet in ihrem künstlerischen Tun anzufertigen: ein Alpaka. Beziehungsweise viele, denn sie…
Montag, 26 April 2021 09:04

Im Wald: Making of Minnie 2

»Wilde« Recherche zum Lokalkrimi – über Bambi und Co.  Im vorigen Blogartikel habe ich euch über die Hauptlocation von Krimi-Minnies zweitem Fall berichtet. Aber wer ist eigentlich in diesem Buch das Opfer?  Ohne zu viel verraten zu wollen: Es ist ein Jäger, und ich erzähle euch darüber etwas mehr, denn dieses Umfeld war auch für mich komplett neu. Ein Film über die Wildschweinproblematik brachte mich darauf, der mir zeigte, dass ich ein sehr einseitiges Bild von wilden Rotten, Bambi und ihren »Bezwingern« hatte. Natürlich weiß jeder, dass das Wild in Zaum gehalten werden muss, doch wie schwierig das teilweise ist, war mir nicht klar. Ja, man sitzt lange auf einem Hochsitz und wartet oder pirscht durch die Wälder, bis man hoffentlich erfolgreich ist. Neben den technischen Schwierigkeiten des Profis, das Wild in der richtigen Anzahl zu den erlaubten Zeiten zu erwischen, hat die Jägerschaft – Hegering – oder wer auch…
Mittwoch, 17 Februar 2021 18:07

Auf Recherche in den Bierkatakomben

Spannende Location für Krimi-Minnies zweiten Fall Es ist Januar und saukalt: -7 Grad. Und wo gehen wir hin, um uns zu wärmen? In die Wasserburger Bierkatakomben, die ehemaligen Sommerbierkeller, in denen es +7 Grad hat, also praktisch warm ist. Es ist Corona-Lockdown, und ich habe schon einige Wochen darauf gewartet, dass es wieder Führungen gibt. Denn es wird eine wichtige Location für Teil 2 der Krimi-Minnie. Doch der Lockdown wird verlängert und ich hätte gern einen persönlichen Eindruck: »Alle Sinne!« steht auf dem Zettel an meinem Monitor. Und was ich mit denen aufnehme, will ich meinen Lesern ja vermitteln.Auf meine Anfrage unter dem Kontakt der Gruppe, die hier die Führungen organisiert, habe ich Glück. Witgar Neumaier jun., seines Zeichens engagierter Kellerfreund und Vorsitzender, Bierkellerführer und praktischerweise auch noch Kriminaler, bietet mir als Trost eine persönliche coronakonforme Führung an. So rücken mein Mann, mein Sohn und ich an einem mal wieder nebligen…
Sonntag, 14 Februar 2021 15:13

Interview für Uniprojekt "What’s behind?"

Wollt ihr hinter die Kulissen gucken?  Studenten der Uni Heidelberg/Amberg kamen im Dezember auf mich zu und fragten, ob ich bei einem Projekt mitmachen würde.Das Thema: ein Blick hinter die Kulissen, warum ich schreibe und wie es abläuft. Wie ihr wisst, bin ich ein neugieriger Mensch, der zu so etwas sofort ja sagt.Die talentierten Jungefilmemacher haben ein buntes Programm zusammengestellt. Sie wollten Genaueres wissen über die Arbeit, über den Hintergrund zu Job/Hobby, den Antrieb, den Aufwand und vieles mehr. Dabei interviewten sie eine Musicaldarstellerin, einen Punkrock-Musiker, Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr, drei Autorinnen und einen Künstler mit dem Flowerstick. Immer mit dem Focus, den Hintergrund des Hobbys oder der Arbeit zu beleuchten. Denn aus manchen Hobbys und Berufungen werden Berufe und/oder sie entwickeln einen Menschen innerlich weiter. So bei der Beschäftigung mit den Flowersticks, wo die Konzentration auf die Akrobatik und damit das Abschalten von der vielleicht unangenehmen Wirklichkeit ein wesentlicher Punkt…
Mittwoch, 06 Januar 2021 11:57

Filminterview auf Minnies Spuren

Eine etwas andere Buchvorstellung: »Mords-Trara« Noch bevor mein erster Minnie-Fall veröffentlicht war, durfte ich »Mords-Trara« bei Radio Regenbogen (Charivari Rosenheim) vorstellen.Nach der aufregenden Warterei auf die Taschenbücher (siehe voriger Blogartikel) kam gleich die nächste spannende Sache auf mich zu: meine erste Aufnahme fürs Regionalfernsehen.Benedikt Schnitzenbaumer vom rfo strahlte glücklicherweise so viel professionelle Gelassenheit aus, dass ich »Nerverl« mich sicher fühlte. Er wollte eine andere Art der Buchvorstellung drehen: nicht im Studio, sondern auf den Schauplätzen aus dem Krimi, direkt in Wasserburg. Vor der Kamera zu stehen bin ich gewohnt, dank der beruflichen Fotoleidenschaft meines Mannes. Aber er retuschiert in Photoshop geschlossene Augen weg und bügelt die schlimmsten Falten aus meinem Gesicht. Ich bin schon gespannt, wie ich mich im bewegten Bild mache. Hoffentlich besser!Die Buchvorstellung läuft am 12. Januar von 18 bis 18.30 Uhr im rfo (bzw. RTL regional) und ist danach in der Mediathek zu sehen.Hier ein paar Eindrücke vom…
Mittwoch, 16 Dezember 2020 16:56

Making of Minnie oder wenn es fuchst

Nervenaufreibendes Autorenleben zur Veröffentlichung von »Mords-Trara« Ich kann mit einiger Erfahrung aufwarten – nach über 20 Jahren des Schreibens und acht Jahren des Veröffentlichens von mittlerweile 21 Büchern.Vor vier Jahren haben mein Mann und ich uns für die Gründung eines eigenen Verlags entschieden, weil ...... ich eine Selfpublisherin bin. Für viele aus der Buchbranche zu Beginn des Hypes ein Synonym für Dilettantismus. Auch wir haben unsere Fehler und Erfahrungen machen müssen, aber im Grunde läuft unsere Tätigkeit auf diesem Sektor seit Jahren unkompliziert, aber arbeitsreich dahin. Wie viele andere Schriftsteller musste ich schon des Öfteren eine schmerzhafte Ablehnung meiner Bücher aushalten, denn unbekannte Autoren von Fantasy- und Romantikthrillerromanen sind ein Risiko bei geringem Auslageplatz in vielen Buchhandlungen. Dennoch oder gerade deshalb bin ich stolz auf mein Tun. Denn dieses selbst Veröffentlichen ist eine Heidenarbeit, zu der man Mut, Fleiß und Durchhaltevermögen braucht. Das können KollegInnen, Agenturen und Verlagsprofis beurteilen. Mittlerweile sind unsere…