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»Mords-Kaliber« – Krimie-Minnies zweiter Fall Empfehlung

Moderner Lokalkrimi im oberbayerischen Wasserburg

Wasserburg leuchtet – und auch Minnie geht ein Licht auf

 Minnie liebt Stadtführungen, und diese in den Bierkatakomben ist etwas ganz Besonderes …

Aussicht Herbstabend Wasserburg

Beschreibung

buchcover stehend big


Der Fall: ein ermordeter Jäger in den Bierkatakomben
… und damit ist die »Krimi-Minnie« wieder in ihrem Element, als bei einer Führung in Wasserburg die Leiche entdeckt wird.

Ihr Steckbrief: neugierige Lebenskünstlerin mit kriminalistischer Spürnase 

Im zweiten Band der humorvollen Reihe geht Minnie in dunklen Bierkellern auf Mörderjagd. Bisher hat sie immer »Schwein g'habt«, doch diesmal liegt arg viel Blei in der Luft. Dabei denkt sie nur an eines: Warum macht sich Freund Alex so rar?


Inhaltsverzeichnis

  1. Nicht ganz allein im Wald
  2. Laden zu vermieten
  3. In den Katakomben
  4. Techtelmechtel mit Folgen
  5. Schweinderl allüberall
  6. Gewehr und Hund bei Fuß
  7. Lose Schrauben
  8. Minnie geht ein Licht auf
  9. Jägerehre
  10. Alpakas und Rumpelstilzchen
  11. Krimi-Minnies dritter Fall
  12. Backgroundinfos
  13. Habt ihr eine Minute Zeit?
  14. Bayrisch-hochdeutsches Glossar
  15. Weitere Bücher und Leseproben


Leseprobe

Laden zu vermieten

Wasserburg am Inn im August

Mir ist kalt. Es riecht nach Moder und überfluteter Stadt. Ja, in Wasserburg kann man das tatsächlich in manchen Häusern und Kellern riechen. Denn immerhin hatten wir in den vergangenen Jahrhunderten so einige Überschwemmungskatastrophen.
Die Lampe an der nur grob behauenen Mauer funktioniert nicht – mal wieder. Ich aktiviere meine Handylampe und suche mir vorsichtig meinen Weg zwischen undefinierbarem Gerümpel, einem alten Fahrrad ohne Räder und labbrigen Kartons. Vermutlich geht von denen der Muffelgeruch aus. Plötzlich fahre ich zusammen und halte den Atem an.
Etwas Dunkles baut sich am Ende des Ganges auf. Dort, wo sich mein Kellerabteil befindet. Es scheint auf mich zu warten, hält still und lauert. Hätte ich nur meinen neuen Mitbewohner dabei. Aber mein Hund George ist ebenso selbstständig wie ich und sonnt sich sicher gerade lieber vor dem Café Schranne anstatt seinem Frauchen beizustehen. Ich schlucke und gehe unwillkürlich einen Schritt rückwärts. Und noch einen und einen weiteren, bis ich an etwas stoße, das eben noch nicht da war.
In der nächsten Sekunde löse ich Jamie Lee Curtis als Scream Queen ab. Ich weiß allerdings nicht, ob ich nach vorne oder hinten fliehen soll. Durch mein Kreischen hindurch registriere ich, dass mich jemand festhält. Ich beginne, um mich zu schlagen, mit dem Erfolg, dass ich mich nicht mehr bewegen kann. Dann dringt eine Stimme in mein Bewusstsein, die ich kenne: »Verdammt, Minnie. Hör auf, die Verfolgte im Kettensägenmassaker zu spielen. Ich bin es nur.« Dieser letzte Satz lässt mich gleich noch einmal kreischen, während ich mich umdrehe. Diesmal vor Wut. Hat Alex eigentlich noch alle Tassen im Schrank, mich so zu erschrecken? Er nimmt seine Hände von mir und hält sich stattdessen die Ohren zu. Zitternd starre ich ihn an. Also den einen dunklen Umriss, von dem ich jetzt weiß, dass es mein Freund ist. Mein Handy liegt am Boden und leuchtet schräg von unten herauf, was Alex’ Gesicht einen dämonischen Zug verleiht. Zögernd schaue ich mich um. Da – am Gangende – steht nach wie vor das viel größere Dunkle. Und wenn Alex schon mal da ist ...
Der entfernt vorsichtig seine Hände von den Ohren. »Fertig mit dem Geschrei?«
»Du hast mich zu Tode erschreckt«, erwidere ich heiser, während er mein Handy aufhebt und es untersucht.
»Sieht noch funktionstüchtig aus.« Er reicht es mir, und ich leuchte ihm unhöflich ins Gesicht. Ah, ein bisschen schlechtes Gewissen ist da.
»Warum bist du eigentlich rückwärtsgegangen, Minnie?« Ich zeige den Gang hinunter. »Deshalb!«
Er runzelt die Stirn, dann versucht er, das Licht einzuschalten. Ich erkläre, weshalb ich hier im Dunklen rumzittere und kreische. »Geht nicht, ich muss die Birne erneuern. Kannst du erkennen, was das ist? Ich habe da nichts hingestellt.« 
»Schauen wir halt nach«, meint Alex, der Eben-noch-Schocker und jetzt wieder mein Held. Als ich kurz zögere, nimmt er meine handyfreie Hand und sagt: »Komm mein Angsthäschen, leuchte uns den Weg.« Ich verkneife mir eine zickige Antwort, denn ich bin ja ehrlich froh um seine Begleitung. Dabei bin ich kein Angsthase! Eigentlich.
Aber mein Held hat mich gestern gezwungen, einen gruseligen Fantasyfilm anzugucken. Nicht einfach mit Kopf abhacken wie in »Herr der Ringe«. In dem Film wurden mit einer latent boshaften Grausamkeit Elfen abgemurkst. Ich gucke die weiteren Folgen nicht! Elfen sind Wesen des Lichts (außer die Dunkelelfen natürlich). Und deshalb liebe ich sie. Auf jeden Fall hat mich der Film Schlaf und Nerven gekostet. Da kann Alex heute in seine Wohnung gehen, wenn er den weiterschauen will. Ich bleibe hier – ohne fernzusehen. Oder ich gehe sicherheitshalber mit – ebenfalls ohne fernzusehen. Da ist ein Spielabend als psychische Wiedergutmachung angesagt, mein Freund. Aber das fordere ich erst, wenn wir uns wieder im hellen Sonnenschein befinden. Wir nähern uns dem Gebilde und meinem Kellerabteil.

Rezensionen

»Ob auf Mörderjagd im Wald oder in den Wasserburger Bierkellern, ob Liebeskummer und Racheschwur – mit der Krimi-Minnie wird’s garantiert nicht langweilig!«

»Ein ›sauguter‹ Roman voller brenzliger Situationen und mitreißendem Herzschmerz.«

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

E-Bookversion Darcey

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 625 KB
ASIN: B094P13TLB
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Demnächst erhältlich als Taschenbuch: 

Taschenbuchversion  

Paperback
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201
ISBN: 978-3966988674
www.eyedoo.biz 

 
Letzte Änderung am Montag, 07 Juni 2021 16:11