Verwirrende Gefühle und waghalsiger Mut in der Finsternis eines zerrissenen Planeten

Beschreibung

Terra Obscura, Beretar I Angriffe aus dunklen Schluchten erfordern das Handeln Talins, der attraktiven, kühlen Admiralin der Luftschiff-Flotte, doch ihre Expedition steht von Beginn an unter keinem guten Stern. Probleme mit der Technik, ein blinder Passagier und ein autoritätsverachtender Fürstensohn machen ihr das Leben schwer. Als die Crew gezwungen wird, den sicheren Airballoon zu verlassen und in die Schluchten abzusteigen, wartet bereits ein überlegener Gegner auf sie. Unerwartet findet sich Talin zwischen zwei Männern wieder. Bisher unterdrückte Gefühle lodern wie heiße Flammen und bringen die Admiralin in tödliche Gefahr.

 

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Landkarte

Landkarte von "Beretar - dem zerissenen Planeten

Beretar

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Rezensionen

"Und wieder ist Ainoah Jace mit "Terra Obscura" ein großer Wurf gelungen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!
Ob Kriminalroman (mit) Liebesgeschichte, ob Fantasy-Roman: Man wird von diesem hinreißenden Schreibstil gefangen, über den Ainoah Jace verfügt.
Besonders die Fantasy-Romane "Zarame" oder "Die Traumwandlerin" haben es mir angetan. Da wird man wegetragen von der Geschichte, leidet und freut sich mit den handelnden Gestalten. Hervorragend, wie die Spannung aufgebaut wird und wie sie sich plötzlich und unverhofft wieder löst!
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung von "Terra Obscura" und viele, viele weitere Bücher von Ainoah Jace!
Hans Holstening, ein treuer und begeisterter Fan der Autorin
."

"Der Erzählstil ist flüssig. Die Handlung wird von einem allwissenden Erzähler geschildert, der hauptsächlich aus Talins, sowie häufig aus Elions Sicht, erzählt, aber auch die Gefühle und Gedanken von anderen Figuren immer wieder aufgreift. Hierdurch ist es mir leicht gefallen mich in die verschiedenen Figuren hineinzuversetzen. Ab und zu war es aber auch etwas schwierig den Übergang von der einen zur anderen Perpektive mitzubekommen. Es hat mich aber nicht weiter gestört. Viele der Figuren habe ich sehr ins Herz geschlossen. Sie alle haben ihre eigene Kontur bekommen und sind je nach Handlungsanteil mehr in die Tiefe ausgebaut, wobei im Nachhinein noch etwas Platz nach Oben ist.
Die Karte zum Beginn des Buches hilft einen Überlick zu behalten, wo sich die Personen gerade befinden.

Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen. Der Anfang war gut, aber nicht besonders, aber zum Ende hin wurde es immer spannender. Es gab nur einen Punkt, den ich vorhergesehen habe und recht offensichtlich war, aber alles ander ist gut durchdacht. Ich finde der Spannungsaufbau war somit am Anfang etwas sehr langsam und ich wurde erst einmal in die Handlung und die Figuren eingeführt, worauf, dann später ein langsamer und dann ein rasanter Spannungsaufbau mit Pausen entsand mit einem Finale und einem etwas nachdenklich stimmenden Ende, sowie einem kleinen Ausblick und Hoffnungschimmer für den nächsten Teil."

"Vierzig Jahre ist es her, dass eine gewaltige Explosion den Planeten Beretar zerstört hat und nur einzelne Erdschollen zurückgelassen hat. Die Menschen haben sich in diesen vierzig Jahren unter Fürst Alonso organisiert, die Schollen einzelnen Aufgaben zugewiesen und sie mit Hochspannungszäunen gegen die zwischen ihnen liegenden Schluchten abgeschottet, in denen sie genetisch veränderte Monster wähnen. Doch dann wird der Airbaloon der Admiralin Talin angegriffen und das nicht von mutierten Tieren sondern von Menschen. Sie erhält den Befehl, zusammen mit dem Herrschersohn Naim die Schluchten zu erforschen. Während er am liebsten auf alles schießen würde, das sich bewegt, möchte sie herausfinden, was sich dort befindet. Zusammen mit dem Forschersohn Elion und der ihrer jungen Küchengehilfin bekommt sie nähere Einblicke, als ihr lieb ist.
Zu Beginn der Geschichte musste ich mir erst einmal ein Bild der Welt machen. Die Karte am Beginn zeigt zwar die Schollen und Schluchten, die Zusammenhänge konnte ich aber erst aus der Geschichte herauslesen. Beretar erinnert in vielen Bereichen an unsere Welt. So kommen Kommunikationsmittel, Computer und viele Technologien vor, die bekannt sind. Unsere Fahrzeuge werden zwar als vor der Explosion benutzt erwähnt, wurden aber durch an Zeppelin angelehnte Airballons ersetzt. Anderes hingegen erinnert an frühere Gesellschaften. Nicht nur die Menschen in den Schluchten, sondern die einfach anmutenden Einteilungen der Gesellschaft in ihre Aufgabenbereiche mit dazu passenden Schollen und besonders die Herrschaftsform haben mich daran erinnert. Die Beschreibungen waren am Anfang des Buches reichlich sodass ich mir einerseits Beretar und seine Bewohner besser vorstellen konnte, mir andererseits aber die voranschreitende Handlung und die menschlichen Interaktionen fehlten. Diese wurden erst zur Mitte des Buches hin schwungvoller und spannender.
Talin ist nicht die einzige, die im Mittelpunkt der Geschichte steht. Die Erzählung wechselt zwischen ihr und dem Jungen Elion. Dabei ist sie an die beiden Charaktere angepasst. Elions Abschnitte erinnerten mich zu Beginn an ein Jugendbuch, mit seiner Ankunft in der Schulscholle, seinen Problemen sich dort zurecht zu finden und seinen Anstrengungen die Gehässigkeiten mit denen er konfrontiert wird, zu überwinden. Talins Part widmet sich auf Grund ihrer Stellung ganz anderen Problemen. Sie ist eine sehr selbstbewusste Frau, deren Karriere an erster Stelle steht und die in erster Linie Kommandantin eines Airballons ist. Ich mochte sie, auch wenn Sympathie nicht unbedingt das ist, was ihren Charakter ausmacht. Sie erscheint manchmal kühl und einzig auf ihre Aufgabe beschränkt, zeigt dann aber doch wieder Mitgefühl. Sie ist nicht die einzige, die bis zum Ende hin eine Wandlung zum Positiven hin macht.
Der Beginn des Buches hat mich durch den fremden Planeten an science-fiction Romane erinnert, die Airballons hatten auch einen Hauch von steampunk an sich. Zum Ende hin kommen noch einige fantastischere Elemente hinzu. Das Ende war dann auch sehr offen und ließ mich gespannt auf den nächsten Band zurück.

Fazit: Während der Anfang darauf aus ist, die Umgebung und die neuen Charaktere einzuführen – was mir manchmal zu langatmig war – konnte ich ab der Mitte des Buches immer besser in die Geschichte eintauchen. Sie wurde spannender und die Charaktere immer sympathischer und interessanter, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ein gelungener erster Band der Serie."

 

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Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201

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